Adolf-Kußmaul-Preis

Die Südwestdeutsche Gesellschaft für Gastroenterologie wird im Rahmen ihrer 31. Tagung vom 24. bis 26. Juni 2021 in Ulm den Adolf-Kußmaul-Preis vergeben. Der Preis ist nach Adolf Kußmaul benannt, der 1822 in Graben bei Bruchsal geboren wurde und 1902 in Heidelberg starb. Er besuchte in Mannheim das Lyzeum und studierte in Heidelberg Medizin. Drei Jahre arbeitete er als praktischer Arzt in Kandern im Südschwarzwald, habilitierte sich an der Universität Heidelberg und war in der Folge als Ordinarius für Innere Medizin an der Universität Erlangen, Freiburg im Breisgau und Straßburg tätig. Mit seiner bahnbrechenden „Magenarbeit“ im Jahre 1869 kann er als Begründer des Faches „Gastroenterologie“ bezeichnet werden. Er führte die Magenpumpe zur Behandlung der Magenausgangsstenose ein und untersuchte weltweit erstmals Speiseröhre und Magen mit dem Endoskop.
Der Preis ist von der Falk Foundation, Freiburg, gestiftet und mit 5.000,00 € dotiert. Bewerber um den Preis dürfen nicht älter als 40 Jahre alt sein. Bei der Arbeit muss es sich um eine wissenschaftliche Originalarbeit handeln, die nicht älter als zwei Jahre ist. Die Arbeit darf vollständig oder in Teilen publiziert sein. Der Preis ist nicht teilbar.

         

Preisverleiher

Südwestdeutsche Gesellschaft für Gastroenterologie

Dotation

5.000 Euro

Stifter der Dotation

Falk Foundation

Ablauf der Ausschreibungsfrist

10.06.2021

         

Bewerbungen bitte elektronisch an Direktionssekretariat.Innere1@uniklinik-ulm.de

Prof. Dr. med. Thomas Seufferlein, Klinik Innere Medizin I, Universitätsklinikum Ulm, Albert-Einstein-Allee23, 89081 Ulm, Prof. Dr. med Leopold Ludwig, Gastroenterologische Schwerpunktpraxis, Zeppelinstraße 16, 89160 Dornstadt